Ohrenentzündung beim Hund

Geschrieben von Dr. med. vet. Susanne Röll

Wie entsteht eine Ohrenentzündung beim Hund?

Die Gründe für eine Ohrentzündung beim Hund können vielfältig sein. Beim Schwimmen gelangt Wasser in die Ohren des Hundes, verbleibt dort und schafft zusammen mit der feuchten und warmen Umgebung optimale Bedingungen für die Ansiedlung und Vermehrung von Bakterien und Pilzen.

Hinzu kommt, dass der Hund – anders als beim Menschen – einen sehr langen, L-förmigen Gehörgang hat. Ohrenschmalz kann sich dort tief ablagern. Dies begünstigt in Kombination mit der Körperwärme des Hundes sowie dem vorherrschenden pH-Wert, dass sich Keime ansiedeln und optimal vermehren können.

Welche Hunderasse ist von Ohrenentzündungen besonders betroffen?

Hunderassen mit Hängeohren (Basset, Cocker Spaniel) können besonders anfällig sein. Unabhängig davon gibt es Hunde, die generell eine Neigung zu Ohrenentzündungen oder chronischen dermatologischen Problemen haben. Von Tier zu Tier ist das Risiko ganz individuell und unterschiedlich hoch.

Um möglichst viel Wasser aus dem Ohr zu entfernen, erlaube deinem Hund ruhig sich direkt nach dem Baden ordentlich zu schütteln. Hält dieses Bedürfnis allerdings einige Stunde nach dem Bad an, scheint störendes Wasser im Gehörgang verblieben zu sein und du solltest einen Tierarzt um Rat fragen.

Woran kann ich eine Ohrenentzündung bei meinem Hund erkennen?

Symptome für eine Entzündung sind gerade zu Beginn nur schwer erkennbar, da sich noch keine intensiven Hinweis zeigen.

Anzeichen für eine Ohrenentzündung können sich folgendermaßen äußern:

 Dein Hund…

  • …hat sehr schmutzige Ohren
  • …hat gerötete Ohren
  • …hat auffällig warme oder gar geschwollene Ohren
  • …hat unangenehm riechende oder stinkende Ohren
  • …schüttelt häufig den Kopf
  • …hält den Kopf schief
  • …kratzt sich vermehrt im Ohrbereich oder im Nacken
  • …lässt im Gegensatz zu sonst die Ohren hängen
  • …reagiert empfindlich, wenn du seine Ohren berührst

Diese Symptome können dabei ein- oder beidseitig auftreten. Falls du diese oder ähnliche Auffälligkeiten bei deinem Tier feststellst, wende dich an deinen Tierarzt.

Was kann ich gegen eine Ohrenentzündung bei meinem Hund tun?

Stellst du fest, dass dein Hund höchstwahrscheinlich eine Ohrenentzündung durchmacht, gibt es ein paar Dinge, die du beachten und unbedingt tun bzw. nicht tun solltest.

Das Hundeohr nicht(!) mit Wattestäbchen behandeln

Eine sehr wichtige Regel: Das Hundeohr nie mit Wattestäbchen behandeln. Wattestäbchen machen alles nur schlimmer, da du beim Versuch, das Ohrenschmalz zu entfernen, dieses nur noch fester zusammenschiebst. Von den Schmerzen, die du deinem Tier zufügen kannst (wenn auch ungewollt) einmal abgesehen. Auch wenn das Hundeohr einen Knick macht, ist das Trommelfell bei einer derartigen Behandlung in Gefahr.

Bei einer Ohrenentzündung den Tierarzt aufsuchen

Ratsamer bei der Behandlung der Entzündung kann im ersten Schritt – unter tierärztlicher Aufsicht – die Behandlung mit einem Ohrtherapeutikum oder einem medizinischen Ohrreiniger wie Sonotix sein.

Sonotix anwenden, möglichst mit dem Tierarzt

Ein Ohrtherapeutikum enthält normalerweise eine Kombination aus einem Antibiotikum (gegen bakterielle Erreger), einem Antimykotikum (gegen Pilze) und einem Entzündungshemmer.

Medizinische Ohrreiniger, wie beispielsweise Sonotix, bieten eine Mischung aus ohrenschmalzlösenden Inhaltsstoffen, die für eine schnelle und gründliche Reinigung sorgen ohne dabei ein Antibiotikum zu enthalten. Ein solches Mittel hemmt Ansiedlung und Vermehrung von Bakterien und Malassezien wirksam. Zudem hat Sonotix durch die Inhaltsstoffe Glycerin und Calendula feuchtigkeitsspendende und pflegende Eigenschaften. Näheres erfährst du unter www.sonotix.de.
Das Mittel ist übrigens für Hunde und Katzen gleichermaßen geeignet. Besprich dich bitte vor der ersten Anwendung von Sonotix mit deinem Tierarzt, um die Ohren deines Tieres schnell wieder in den Griff zu bekommen.

Was kann ich tun, damit Ohrentzündungen bei meinem Hund gar nicht erst entstehen?

Am besten ist es jedoch besonders bei Wasserratten Ohrproblemen durch eine regelmäßige Ohrpflege vorzubeugen. Zu den wirksamsten Maßnahmen zählt die regelmäßige Reinigung der Ohren. Pflegeprodukte wie Ear Care lösen Schmutz und Ohrenschmalz bevor sich Entzündungserreger breit machen können.

Auch Bakterien, Pilze oder andere ungebetene Gäste im Hundeohr kannst Du mit dieser milden Reinigung entfernen. Neben ohrschmalzlösenden Inhaltsstoffen enthält Ear Care Ringelblume (Calendula). Sie trägt dazu bei, die Ohrengesundheit zu erhalten und die Hautstruktur im Gehörgang zu normalisieren.

Wende Ear Care am besten nach dem Schwimmen an oder ein- bis zweimal pro Woche bei verschmutzen Ohren.

Noch einmal der Hinweis: Es ist immer empfehlenswert, sich vor der ersten Anwendung eines Ohrreinigers mit deinem Tierarzt abzusprechen.

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